Sie sind nicht angemeldet.


---> Zum Grafikstore <--- Aufs Banner klicken
Grafikstore



Wichtig!!! Wir suchen noch Teammitglieder, Designer für Sims2 & Sims3 & Sims4 ( Mesher erwünscht ), Moderatoren und Reporter, bei interesse bitte Melden
Zur Designer und Moderator INFO glangst du --> hier
Zur Reporter INFO glangst du --> hier
  • »Maleficent2014« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Danksagungen: 38 / 32

  • Nachricht senden
655

1

Montag, 13. Oktober 2014, 19:18

Maleficent - Eine Sim - Geschichte

Kapitel 1

Die Geburt

Es waren einmal in einem wunderschönen Wald zwei freie Wesen, die sich dort begegneten und zueinander fanden. Sie hießen Hermina und Lysander. Tagsüber gingen sie im Wald spazieren und des Nachts, wenn der Uhu schlief und der Wolf heulte, saßen die beiden vor Lysanders Höhle und schauten zu den Sternen hoch, an denen ab und zu eine Sternschnuppe vorbeisauste. "Wie schön das alles ist."seufzte Hermina und lehnte sich in Lysanders Arme. "Aber irgendetwas fehlt hier." Lysander sah sie lange an. "Was meinst du?" fragte er sie leise. Sie lächelte. "Kinder." sagte sie leise. Lysander erschrak. "Hermina, das ist doch wohl nicht dein Ernst! Wie soll dieses Kind aussehen?! Bestimmt schrecklich! Schau uns doch genau an! Du hast gewaltige Schwingen, mit denen du über den Wald schwebst, während ich diese gräßlichen Hörner habe und in dieser Höhle hause! Nein, nein, nein! Da mach ich nicht mit!" Hermina ließ den Kopf und ihre übergroßen Flügel hängen. "Dann bleibe ich wohl für immer mit dir allein und werde niemals glücklich."seufzte sie traurig.
Lysander merkte, dass er etwas Falsches gesagt hatte und nahm sie besänftigt in seine Arme. "Beruhige dich, mein Liebes,"sagte er und blickte Hermina an, die fast weinte. Hermina schluchzte. "Wie soll ich mich beruhigen, wenn du immer so hart daherredest! Ich dachte, wir hätten wenigstens Eltern sein können, aber wenn du nicht willst...!" Sie stand auf und breitete ihre mächtigen Schwingen aus, um davon zu fliegen und warf Lysander einen eiskalten Blick zu, wie nur Feen ihn hatten.
"Warte!"rief Lysander. "Willst du wirklich an diesen kahlen Baum zurückkehren? In meiner Höhle ist es doch viel wärmer." Der eiskalte Blick Herminas wurde etwas weicher. "Wie meinst du das?" fragte sie mißtrauisch. "Naja,"er druckste herum , " ich dachte, wir könnten es uns in meiner Höhle gemütlich machen." "Du...du willst, dass ich bei dir übernachte?" fragte Hermina überrascht und ließ die bereits zum Abflug ausgebreiteten Schwingen sinken. Lysander nickte. "Es tut mir leid, was ich eben zu dir gesagt habe. Ich hätte dich nicht kränken dürfen. Natürlich gehören wir zusammen. Und warum sollte aus uns keine Familie werden." Hermina nickte. Ihre Wut war verflogen. Sie sah noch einmal zum Sternenhimmel hinauf. "Ich bin müde." sagte sie leise. Auch Lysander gähnte. "Na, dann komm. Es wird Zeit, dass wir schlafen." Beide krochen durch den niedrigen Höhleneingang und legten sich schlafen. Sanft legte sich die Dunkelheit über den Wald...

Ein paar Wochen später war wieder eine Vollmondnacht und Lysander und Hermina saßen an einander angeleht draußen.Doch diesmal nicht allein.In ihren Armen hielt Hermina ein kleines Bündel aus Federchen. Ansonsten hatte das Kleine erst mal einen ganz normalen Kopf, wie andere Kinder auch und Hermina war gerade dabei, dem kleinen Wesen Nektar einzuflösen, denn das war ihre Hauptnahrungsquelle. Die Augen schimmerten zunächst dunkel, wie die von Lysander. Hermina lächelte. "Es sieht von den Augen her dir ähnlich, aber von den Flügelchen eher mir." sagte sie. Lysander sah sie schippisch an. "Ja, und ich armer Tropf darf die ganze Zeit Necktar anschaffen, damit der Schreihals da genug zu futtern hat." Hermina grinste. "Das machst du doch gut."sagte sie sanft und gab ihm einen beruhigenden Kuss. "Hast du dir schon einen Namen ausgedacht?" Lysander überlegte."Ich würde es Lamina nennen." sagte er schließlich. Hermina schüttelte verärgert den Kopf. " Das klingt nach uns beiden. Nein, ich möchte einen Namen, der nicht so schnell vergessen wird." Sie schaute auf das kleine Bündel Federchen, dass inzwischen satt war und schlief. "Wie wäre es mit...Maleficent oder Malefiz?" fragte sie schließlich. "Hmmmm...,"brummte Lysander, "Maleficent...das klingt ziemlich mächtig." "Ich gehe davon aus, dass sie es werden wird."sagte Hermina, doch Lysander zweifelte. Er hatte Angst, dass das kleine Wesen, wenn es erst mal erwachsen war, eine Boshaftigkeit entwickelte,die den Leuten gefährlich werden konnte. Doch Hermina beruhigte ihn. "Ich denke nicht, dass dies geschehen wird, "sagte sie und strich der Kleinen über den Kopf. Doch plötzlich stutzte sie. "Was ist das?" "Was meinst du?" fragte Lysander. Hermina schob vorsichtig die kleinen Federchen zur Seite und deutete auf das Köpfchen. "Guck dir das an" Auf dem Köpfchen des kleinen Wesens waren ein paar harte Knubbel zu sehen, die sich nach außen wölbten. "Ach du meine Güte."überraschte es auch Lysander. "Ich dachte sie kriegt keine Hörner." "Dachte ich auch, aber ich habe mich wohl geirrt. Und durch den Necktar, den sie täglich bekommt, wächst sie ziemlich schnell." "Wir sollten gut auf unser Kind aufpassen. Hier treiben sich oft Jäger herum und schießen Wild." Hermina seufzte. "Ja, das habe ich auch schon bemerkt.Es ist besser, ich fliege mit der Kleinen jetzt zurück zu unserem hohlen Baum. Dort ist sie erst mal sicher." Lysander nickte. "Ich komme vorbei und bringe Necktar für euch beide mit." sagte er noch, als Hermina sich mit der kleinen Maleficent in die Luft erhob. Sie nickte. "Und lass dich bloß nicht von einem Jäger erwischen! Sonst bist du dran!"rief er ihr nach, als sie über die Baumwipfel davon schwebte.

Es verging mindestens ein gutes halbes Jahr und Maleficent wuchs zu einem fröhlichen Feenkind heran.Die Knubbel hatten schmalen Hörnern Platz gemacht und auf ihrem Rücken wuchsen die ersten Schwingen.Die Augen allerdings waren nicht so geblieben, wie Lysander und Hermina vermutet hatten. Sie hatte grüne Augen bekommen, und war ziemlich frech und neugirig. Hie und da nahm Hermina sie mit, um ihr zu zeigen, wie man Necktar sammelte. Doch noch wußte Maleficent nicht, was für eine grausame Gefahr ihren Eltern drohte...

-Ende des 1. Kapitels-
»Maleficent2014« hat folgende Datei angehängt:
Signatur von »Maleficent2014« Liebe Grüße
Maleficent2014 :0018:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Maleficent2014« (13. Dezember 2014, 19:28)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Magic (16.10.2014), Bardin Ingrid Lavellan (23.12.2014)

  • »Maleficent2014« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Danksagungen: 38 / 32

  • Nachricht senden
655

2

Donnerstag, 16. Oktober 2014, 18:48

Maleficent - Eine Sim - Geschichte

Kapitel 2.

Die Jäger

Eines Nachts war Hermina wieder auf der Suche nach Necktar für ihre Tochter Maleficent. Maleficent langweilte sich, weil ihre Mutter so lange fort blieb. Vor kurzem hatte Lysander ihr gezeigt, wie sie ihre kleinen Schwingen benutzen konnte, doch sie waren noch zu schwach und sie war vor lauter Angst vor dem ersten Flug abgestürzt.. Lysander hatte sie gerade noch auffangen können. Besorgt schaute er zum Himmel, während er das Feen - Kind in seinen Armen hielt. Ein roter Streifen stand am Horizont. Bald würde die Sonne aufgehen und die ersten Jäger würden den Wald nach Wild absuchen.
Wo blieb Hermina nur? Hatte sie sich etwa verflogen? Oder sogar zu weit geflogen und nicht bemerkt, dass die Sonne sich bereits rotglühend hinter dem Horizont hervor erhob?
Voller wachsender Sorge setzte Lysander Maleficent in seiner Höhle ab und machte sich auf die Suche nach seiner Frau. Die Sonne erhob sich immer mehr und er musste schneller laufen

Hermina indessen hatte von dem Sonnenaufgang in ihrem Eifer, Necktar zu sammeln, nichts mit bekommen. Das erste Licht brach durch die Bäume und erleuchtete den Wald. Der Tau der vergangenen Nacht glänzte auf dem Gras und der Wasserfall Rauschte munter dazu. Einige Jäger ritten bereits durch den Wald und jagten Wildschweine, als sie ein flatterndes Geräusch in der Luft hörten, von dem sie aufmerksam wurden und ihm folgten, bis sie den Wasserfall erreichten. Am Wasserfall machten sie halt, weil sie einen schlanken Schatten sahen, der sich wie wild bückte, um irgendwas zu sammeln.
"Was ist das?" fragte einer der Jäger. "Keine Ahnung. Vielleicht irgendein komisches Vieh, dass irgendetwas frißt.Ein Reh vielleicht. Und heute abend soll es Reh-Braten geben." "Vielleicht sollten wir es erschießen." meinter ein anderer. "Gute Idee," Er hob sein Gewehr und zielte genau auf den Wasserfall, hinter dem Hermina eifrig Necktar sammelte. PENG! Der erste Schuß ging daneben, aber es reichte, um Hermina so zu erschrecken, dass sie aufflog. PENG! Der zweite Schuß fiel. Dieses mal zischte die Kugel knapp an ihr vorbei. "Verdammt, "fluchte einer der Jäger. "Warum triffst du nicht, du Vollidiot!" "Das Ding fliegt zu schnell!" schimpfte der andere. "Du hast überhaupt keine Ahnung vom Schießen!" schimpfte der Erste und riß dem Anderen das Gewehr aus der Hand. "Lass mich mal! Rehe können schließlich nicht fliegen! Das muss so eine Art Vogel sein." Er legte an...und schoß! PENG! Ein langgezogener Schmerzensschrei halte durch den Wald, so dass auch Lysander ihn hören konnte. Sein Herz setzte einen Schlag aus vor Entsetzen, denn er wußte, dass die Jäger sehr wahrscheinlich seine geliebte Hermina erwischt hatten.
Und so war es auch. Als er am Wasserfall ankam, bot sich ihm ein trauriges Bild: Hermina lag auf einem Stein, die Flügel zerknittert auf dem Boden hängend und Blut tropfte aus einer tief klaffenden Wunde. "HERMINA!!!"schrie Lysander vor Entsetzen auf, nahm Anlauf und sprang zu seiner Frau auf den Stein.Er nahm Hermina, die die augen geschlossen hatte und bleich war wie der Tod, in seine Arme und begann zu weinen.
Eine der Tränen fiel auf ihr Gesicht. Langsam öffnete Hermina die Augen. "Lysander...,"flüsterte sie leise, "ich...ich habe versagt...Bitte kümmere dich gut um Maleficent...Sie braucht dich jetzt..." "Sag doch nicht so etwas!" Lysander weinte immer mehr, da Herminas Stimme in ein Flüstern überging. "Ich pflege dich gesund." Hermina lächelte schwach. "Pass auf, dass du...das du...nicht der Nächste...bist, der diesen Drecks-Jägern in die Hände fällt..." Mit diesen Worten schlossen sich ihre Augen für immer.
Hinter Lysander raschelte es. Die Jäger waren wieder aufgetaucht, um die tote Hermina mitzunehmen. Er wandte sich um, und seine Augen glühten vor Haß. "Ihr MÖRDER!" schrie er auf, senkte den Kopf mit den langen, ausgeprägt spitzen Hörnern, und rannte auf die Jäger zu, um sie aufzuspießen. Es gelang ihm auch, zwei von ihnen tödlich zu verletzten, doch der, der Hermina erschossen hatte, machte kein Federlesen und schoss Lysander während seines Angriffs in den Kopf.
Lysander taumelte. Blut spritzte aus der Wunde und er fiel in das seichte wasser des Wasserfalls, das sich sofort rot färbte. Bevor er starb dachte er noch einmal an seine Tochter und schickte ihr seine letzte Lebensenergie.
Dann ein letzter röchlender Atemzug...und dann nichts mehr.
Lysander war tot.

- Ende Kapitel 2 -
Signatur von »Maleficent2014« Liebe Grüße
Maleficent2014 :0018:

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Maleficent2014« (13. Dezember 2014, 19:33)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Magic (17.10.2014), Bardin Ingrid Lavellan (23.12.2014)

  • »Maleficent2014« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Danksagungen: 38 / 32

  • Nachricht senden
655

3

Donnerstag, 23. Oktober 2014, 18:31

Maleficent - Eine Sim - Geschichte

Kapitel 3.

Maleficent's Schicksal


In der Zwischenzeit wartete Maleficent immer noch vergeblich auf ihren Necktar. Es war schon fast Nachmittag und es dürstete sie. Doch keiner kam zu ihr, weder Hermina, noch Lysander. Langsam stieg Unruhe in ihr auf. Hatten die beiden sich etwa verlaufen, bzw. verflogen? Schließlich hielt sie es nicht mehr aus vor Hunger. Sie kletterte aus dem Baumloch und stellte sich schwankend auf einen Ast, da sie noch nicht schwindelfrei war. Jetzt kam es drauf an, ob es mit dem Fliegen funktionierte. Sie breitete zitternd die Flügel aus und stieß sich vom Ast ab in die Luft. Zuerst fiel sie wie ein Stein in die Tiefe, doch dann klappten ihre Flügel von selbst auf und trugen sie höher.Voller Erstaunen sah sie die Erde unter sich vorbei ziehen. Und sie stieß einen Jubelschrei aus, flog Kurven und Schleifen vor Freude. Doch jetzt musste sie erst einmal Nahrung finden, denn ihr magen knurrte lauter und lauter. So flog sie lange, bis sie über dem Wasserfall schwebte. als sie nach unten blickte,stockte ihr der Atem vor Schreck: sie sah zwei Gestalten, eine lag halb auf einem Felsen und die andere flach im Wasser. Und überall war eine merkwürdige rote Farbe! Eine schreckliche Ahnung befiel die kleine Maleficent und sie beschloss zu landen. Mit langsam werdenden Flügelschlägen glitt sie nach unten, bis ihre Füße im Wasser Halt fanden. Die jäger, die Hermina und Lysander getötet hatten, waren verschwunden.Sie hatten wohl eine andere beute gefunden.
Vorsichtig näherte sich Maleficent dem Felsen, der aus dem Wasser ragte, auf dem die eine Gestalt lag. Und erkannte voller Grauen, dass es ihre Mutter, Hemina Fairy, war, die sich an jenen Tagen führsorglich um sie gekümmert hatte. Das Gesicht der noch nicht lang toten Fee war blutverschmiert, ihre Augen geschlossen. Das Kleid war zerfetzt, ebenso die Flügel, die ins Wasser hingen. Bei diesem Anblick fing Maleficent an zu weinen. Sie beugte sich nieder zu ihrer toten Mutter und nahm sie ein letztes Mal in die Arme. Sie spührte die Kälte, die von ihr ausging, denn bei Hermina hatte bereits die Leichenstarre eingesetzt. Maleficent's Tränen fielen auf ihr Gesicht. "Wer hat dir das nur angetan, Mama,"schluchzte sie. "Du warst die ganze Zeit für mich da, und nun bist du es nicht mehr."Dann blickte sie sich nach Lysander um, der im seichten Wasser lag und ausblutete. Sie sah das Loch in seiner Stirn und weinte noch mehr. Doch da erreichte sie Lysanders letzte Nachricht, bevor er gestorben war: 'Du bist jetzt auf dich allein gestellt, mein Kind. Ich weiß, es wird schwer für dich , weil Hermina und ich nicht mehr für dich da sein können, aber du hast die Kraft es zu schaffen, indem du kaputten Bäumen hilfst, sie zu heilen.Dafür wirst du immer genug zu Essen haben'
Dann verstummte die Flüsterstimme, die nur Maleficent gehört hatte und sonst niemand. Nur der Wald rauschte, es war totenstill.
Maleficent richtete sich auf. Sie hatte noch immer Tränen in den Augen. Neben Hermina war eine Blüte herabgefallen, die mit dem letzten Nektar gefüllt war.
Maleficent nahm sie und trank , um neue Kräfte zu sammeln.
Dann flog sie zurück zu ihrem zu Hause und ließ schweren Herzens die beiden Leichen ihrer Eltern am Wasserfall zurück. An ihrem Baum angekommen lehnte sie sich gegen den Stamm und schloss die Augen. Wieder flossen Tränen aus ihnen. Sie würde den Anblick am Wasserfall nie vergessen. Neben sich lagen ein paar Eichenzweige. Um sich abzulenken nahm sie sie in die Hände und baute aus ihnen das Ebenbild ihrer toten Eltern nach, um sie nie wieder zu vergessen.

-Ende Kapitel 3. -
Signatur von »Maleficent2014« Liebe Grüße
Maleficent2014 :0018:

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Magic (23.10.2014), Bardin Ingrid Lavellan (23.12.2014)

  • »Maleficent2014« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Danksagungen: 38 / 32

  • Nachricht senden
655

4

Sonntag, 9. November 2014, 16:05

Maleficent - Eine Sim - Geschichte

Kapitel 4.

Geister- Eltern -1.Teil

Die Seele ihrer Eltern blieben Maleficent natürlich im Herzen, aber sie vermisste sie sehr, seit sie sie tot am Wasserfall gefunden hatte. Jeden Morgen machte sie einen Rundflug durch ihren Garten mit den drei Feentürmen. Es war inzwischen Herbst geworden und ein immer kälterer Wind pfiff durch die Bäume. Maleficent fand, dass es an der Zeit war,die Bäume ein letztes Mal zu düngen und die Früchte zu ernten. Auch musste sie das Laub zu einem riesigen Haufen Blätter zusammenharken und verbrennen. So flog sie hin und her, um ihre Arbeit zu verrichten und erst als sie fertig war, konnte sie sich im Hause ihrer verstorbenen Eltern ausruhen.
Erschöpft ging sie auf der Treppe in den ersten Stock hinauf, ging zum Regal und griff sich ein Buch.Verdutzt schaute sie auf den Titel. "Alchemie für Anfänger - Wie bereitet man den ersten Zaubertrank zu." Alchemie? So etwas hatte Maleficent noch nie gehört! Was mochte das sein? Sie setzte sich in den Schaukelstuhl und schlug das Buch auf. Da stand viel interessantes Zeug drin, von Zutaten, die man nur in einem Elexierladen kaufen konnte, dass man ein kleines Alchemilabor mit Kessel brauchte, um die Zaubertränke zu brauen, und ein riesiges Rezeptbuch zum Brauen. Maleficent war so fasziniert von dem Buch, dass sie sich auf den Weg zum nahegelegenen Elexierladen machte, um einige der Zutaten zu kaufen. Dabei stieß sie auf die Bücher "Alechemie - für Fortgeschrittene - Das Geheimnis der Zaubereitränke" und "Alchemie - für Profis - Das unheimliche Buch der Geister und Finsternis"
"Pass auf,Kleine. Dieses buch ist sehr gefährlich für dein Alter.Es könnte deine Lebensweise total verändern. " Ach was, "grinste Maleficent, bezahlte die Sachen und flog nach Hause. Im Keller hatte sie sich ein Alchemie - Labor eingerichtete, in das sie jetzt hinunterging, um Zaubertrank - Machen zu üben.
Dann nahte ihr Geburtstag. Sie bekam eine leckere Geburtstagstorte geschenkt und als sie davon aß, wuchs sie zu einer jungen Fee - Dame heran, woran man deutlich sehen konnte, dass sie Herminas Tochter war.
Als der Geburtstag am Abend zu Ende war, setzte sich Jung - Maleficent an den Tisch und begann das dritte Buch der Alchemie zu lesen.Draran stand auch, dass es einen sogenannten "Stein der Weisen"(nicht der von Harry Potter) gab, mit dem man Geister rufen und auch wieder fortschicken konnte, ganz wie man wollte.
Doch woher sollte Maleficent ihn herbekommen? Aus dem Elexierladen? Nein, dort gab es so etwas nicht.
Vor Maleficent's Haustür stand ein Müllcontainer. Vielleicht war der Stein der Weisen dort drin? Maleficent beschloss, Mülltauchen zu machen, in dem sie mit dem kopf vorann in den container flog und so lange darin herumzappelte, bis sie den Stein der Weisen gefunden hatte.
Bah! war das Ding so dreckig. es bestand aus einem hellblauen Sims - Stein, der auf einem Sockel ruhte. Geheimnisvolle Zeichen waren in den Boden eingeritzt, es war der Zauberspruch, den man sagen musste, um den Geist des Toten zu sehen und in diese Welt zu holen.
Draußen wurde es bereits dunkel und Maleficent spürte, dass sie müde war. Wieder stach es in ihrem Herzen,wenn sie an ihre Eltern dachte. Der Stein leuchtete geheimnisvoll in der Dunkelheit und verlockte Maleficent dazu, ihn zu berühren.
Sie murmelte die Formel auf dem Stein und fiel dann in einen tiefen erschöpften Schlaf.
Mitten in der Nacht begann der Stein plötzlich zu glühen und ein Wispern war durch das ganze Haus zu hören.ein eiskalter Wind ließ Maleficent erwachen und um sich schauen. "Wer ist da?" fragte sie leise. "Ich bin es."antwortete eine geheimnisvoll schallernde Stimme und eine leuchtend rote Gestalt (rot stand für abgeschossen) erschien vor Maleficent.
Es war der Geist von Hermina.

- Ende des 4.Kapitels - 1.Teil -
Signatur von »Maleficent2014« Liebe Grüße
Maleficent2014 :0018:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Maleficent2014« (9. November 2014, 16:19) aus folgendem Grund: gehört zur "Maleficent - Eine Sim - Geschichte " dazu


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Magic (10.11.2014), Bardin Ingrid Lavellan (23.12.2014)

  • »Maleficent2014« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Danksagungen: 38 / 32

  • Nachricht senden
655

5

Sonntag, 16. November 2014, 10:05

Maleficent - Eine Sim - Geschichte

Kapitel 5.

Geister - Eltern - 2. Teil


"Mama?" flüsterte Maleficent ungläubig und blickte zu der rotleuchtenden Gestalt auf. Die Gestalt nickte. Maleficent begann zu weinen. "Wo warst du so lange? Seit ich dich und Papa gefunden habe, vermisse ich euch so sehr." Sie wollte die Gestalt ihrer Mutter berühren, doch sie griff ins Leere. "Ich bin jetzt ein Geist."sagte Hermina sanft und beugte sich zu ihrer weinenden Tochter. " Du kannst mich und Papa mit dem Stein der Weisen jeder Zeit aus dem Jenseits in Daseits holen, wenn du uns brauchst. Aber du musst damit rechnen, dass Sims, die zu dir kommen, sich fürchten werden, weil sie den kalten Hauch unseres Todes spühren, wenn wir spuken." "Ihr spukt auch? " "Ja. Das müssen wir, weil der Tod es so angeordnet hat. Wenn du genug hast und wieder allein sein willst, schick uns einfach zurück ins Jenseits." Ihr Blick fiel auf das Buch neben Maleficent. "Du lernst Alchemie?" Maleficent nickte. Noch immer liefen Tränen über ihr Gesicht. "Ja." "Warum?" "Weil ich mehr als eine Fee sein möchte." Hermina seufzte, weil sie das Buch erkannte. "Ich würde dieses Buch nicht lesen, Malefiz. " sagte sie mahnend und hob es auf. "Warum nicht?" Maleficent war verwirrt. "Weil du dadurch böse Kräfte entwickeln kannst, die anderen schaden. Es ist das Buch der Dunklen Geheimnisse. Und du möchtest doch eine gute Fee sein und Freunde finden." Maleficent schwieg. "Ich bitte dich, lies nicht weiter, "bat Hermina sie, doch Maleficent's Augen begannen in einem unheimlichen Grün zu glühen. "Das geht dich überhaupt nichts an, Mama!" rief sie plötzlich wütend und eine grüne Aura erschien um sie. Hermina wich ängstlich vor ihrer jetzt so unheimlich gewordenen Tochter zurück. Man sah ihr an, dass sie Angst hatte. "Hör auf! Diese Bösartigkeit, die du jetzt entwickelst, ist gefährlich." "Ich weiß!" sagte Maleficent mit blitzenden Augen, "aber sie ist mir nützlich! Ich kann dadurch schreckliche Flüche aussprechen, die irgendwann wahr werden!" Sie warf den Kopf zurück und lachte höhnisch auf. Hermina war ratlos. So hatte sie Maleficent nicht eingeschätzt. Traurig senkte sie den Kopf. "Ich dachte, wir hätten dich so erzogen,dass du den anderen Sims Glück, Zufriedenheit und innere Schönheit verleihst, so wie Papa und ich es getan haben. Wir wahren freie Wesen, bevor du geboren wurdest, und hatten uns immer sehr lieb, weil wir die Natur liebten. Nachts saßen wir zusammen und sahen zu den Sternen hoch, während der Mond seine Bahn zog. Wir haben dir alle Liebe gegeben, die du brauchtest, Malefiz. Es war wahre Liebe.Also zerstöre sie nicht." "Wahre Liebe?" Maleficent wurde unsicher. Noch immer glühte sie unheimlich grün, doch die blitzenden Augen waren etwas klarer geworden. "Was ist das?" "Wahre Liebe ist, dass du demjenigen,den du liebst, nichts Böses tust, sondern immer für ihn da bist. Du liebst genau wie wir die Natur und sogar die Tiere kommen zu dir.Alle sind dann viel freundlicher und geben dir Liebe zurück. Sie vertrauen dir. Ein Freund wartet bereits auf dich. Er heißt Diaval und ist ein Pferd, das gerne zu dir möchte. Er möchte, dass du ihn reitest."
Die grüne Aura um Maleficent's Körper verschwand und sie fiel ohnmächtig zu Boden. "Malefiz, was ist mit dir?" rief Hermina und rüttelte an ihrer Tochter. Doch dann fiel es Hermina wie Schuppen von den Augen: Maleficent hatte durch ihre plötzliche Bösartigkeit zu viel Feen-Energie verbraucht! Traurig kehrte sie ins Jenseits zurück.

Ende des 5. Kapitels - 2.Teil
Signatur von »Maleficent2014« Liebe Grüße
Maleficent2014 :0018:

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Magic (16.11.2014), Bardin Ingrid Lavellan (23.12.2014)

  • »Maleficent2014« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Danksagungen: 38 / 32

  • Nachricht senden
655

6

Freitag, 21. November 2014, 11:34

Maleficent - Eine Sim-Geschichte

Kapitel 6.
Das Buch der Finsternis

Maleficent sah ihrer Mutter nach , bis diese im Jenseits verschwunden war. Sie nahm die Warnung nicht ernst ,sondern griff nach dem Buch und las weiter , bis sie es durch hatte und ihr die Augen zufielen.
Als sie wieder aufwachte , plagte sie großer Hunger und sie ging in die Küche hinunter,wo ein magischer Geleebonbon -Baum stand und nahmen sich gleich drei dieser lecker Naschereien.Das erste Geleebonbon schlug nicht an - zu Maleficent 's grosser Enttäuschung. Das zweite schmeckte bereit und machte Maleficent für einige Stunden total blau am ganzen Körper.Das dritte Bonbon gab ihr schließlich die verlorene Zauberkraft zurück.Dann machte sie sich auf den Weg in den Keller , wo das Alchemielabor war , um ein paar Elexiere auszuprobieren. In dem grossen ,dicken Buch standen die Rezepte dafür. Maleficent entschloss sich , es mit einer "Phiole voll Freude"zu versuchen.Sie schmiss den Kesselofen an und suchte die Zutaten zusammen,die sie brauchte , und sie dann in den Kessel schmiss.Dreimal rechts umgerührt , noch ein paar Sachen reingeschmissen , wieder umgerührt , schon war die Phiole fertig und Maleficent entschied sich,das Elexiere an sich selbst auszuprobieren. Sie füllte es in ein geheimnisvolles Glas und dran davon.Zuerst schmeckte es etwas widerlich, doch dann entfaltete es eine Wirkung , die selbst Hermina überrascht hätte :eine plötzliche Fröhlichkeit überkam Maleficent und voller Freude beschloss sie , einen kleinen Spaziergang zu fliegen und um ein paar anderen Sims zu begegnen. Vorher nahm sie aber noch ein paar alte , intakte Elexiere mit,die in einem geheimnisvollen Schrank untergebracht waren , mit und machte sich auf den Weg.Was sie nicht wissen konnte , War , dass sich unter den vielen Elexiere , die sie mit nahm , auch die böse "Phiole der verfluchten Mumie" war.

-Ende des 6.Kapitels. -
Signatur von »Maleficent2014« Liebe Grüße
Maleficent2014 :0018:

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Maleficent2014« (21. November 2014, 14:27)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bardin Ingrid Lavellan (23.12.2014), Magic (16.02.2015)

  • »Maleficent2014« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Danksagungen: 38 / 32

  • Nachricht senden
655

7

Dienstag, 23. Dezember 2014, 00:06

Maleficent - Eine -Sim-Geschichte

Kapitel 7.

Der Haß des Bösen

Die Nacht brach bereits herein und Maleficent wurde allmählich müde, aber sie fand keine Ruhe. Als sie so durch die Gegend maschierte und sich umsah, begegnetete sie ihm einem ganz merkwürdigem Sim, Stefan Hinterlist, der sofort Errotisches Gefallen an ihr fand,was Maleficent strickt abzuwehren versuchte. Doch der Kerl war einfach zu aufdringlich, schleppte sie zu sich nach Hause, obwohl sie sich vergeblich versuchte zu wehren.Doch Stefan Hinterlist grinste sie nur höhnisch an und betrachtete ihre Schwingen voller Neid. "So, so, du bist also eine Fee.Wunderschöne Schwingen! Die gehören jetzt mir!"Bei diesen Worten platzte Maleficent der Kragen. "Lass mich sofort frei, du verdammter Mistkerl, oder du wirst es bereuen!" "Oh nein, meine Liebe,"höhnte Stefan Hinterlist, "DU wirst es bereuen,wenn du deine Schwingen nicht freiwillig rausrückst." "Niemals!"
"Gut, dann werde ich dich eben fesseln, bis du deine Meinung geändert hast." "Vergiss es!"Maleficent war jetzt erst recht zornig,nein, zornig war kein Ausdruck, sie raste vor Wut.Das unheimlich grüne Licht flammte um ihren Körper auf und ihre Augen begannen, wie schon vorher bei Herminas Worten, an zu glühen. Stefan Hinterlist wich vor ihr zurück. "Du wirst meine Schwingen nie bekommen!Weder heute, noch morgen!KeinenTag!" Voller Wut griff Maleficent in ihre Tasche, in der sie die intakten Elexiere, unter anderem auch die "Phiole der verfluchten Mumie" bei sich hatte, nahm eine heraus und schleuderte ihn auf Stefan Hinterlist. Die Phiole explodierte sofort und Stefan Hinterlist rieb sich vor Schmerz die Augen.Mit einem mal sah er richtig häßlich aus.Diese Chance ergriff Maleficent,riß sich von ihm los und flog, immer noch das grüne Licht um sich, krachend durch das Fenster in die Dunkelheit hinaus, ohne zu merken, dass sie sich bei der Flucht ein paar Wunden zugefügt hatte.
In Panik und Wut flog sie weiter, bis sie nicht mehr konnte,und in einem Feengarten landen musste. Wieder hatte sie zuviel Feenenergie für ihre Aura verbraucht, aber sie spürte auch, dass der Haß in ihr mächtiger geworden war.
Das grüne Leuchten hörte langsam auf und sie setzte sich erschöpft auf einen Steinpilz, um erst mal zu Atem zu kommen und um sich von dem Schreck zu erholen.Langsam ließ sie ihre Schwingen, die eben noch angespannt waren, sinken und schaute sich um.Es war schön in diesem Garten,der Duft von Necktar stieg ihr in die Nase, den sie schon ewig nicht mehr gerochen hatte, und beschloss, gleich ein paar Züge davon zu trinken.
Als sie es getan hatte, fühlte sie sich besser und ruhiger und konnte sich ohne Angst auf den Heimweg machen.
Während sie langsam den Weg zurückflog, merkte sie nicht, dass sie aus der Dunkelheit beobachtet wurde.
Ein schwarzes Pferd stand im Schatten der Nacht und beobachtete sie, machte sich jedoch noch nicht aufmerksam.
Zu Hause angekommen setzte sich Maleficent in ihr kleines Becken, dass sie hinter ihrem zu Hause stehen hatte, stieg in das warme blubbernde Wasser und lehnte den Kopf mit den gewaltigen Hörnern entspannt zurück.Aaaah! tat dieses Bad nach so einem schrecklichen Abenteuer gut.
Doch was war das? Autsch! Sie spürte einen stechenden Schmerz und blickte sich suchend um. Sie entdeckte entsetzt, dass der Schmerz von ihrem Arm kam! Es steckten Splitter darin,die sie bei ihrer Flucht vor Stefan Hinterlist abbekommen hatte.
Sie hob den Arm. Die Splitter saßen schon ziemlich tief, aber dennoch so, dass man sie herausziehen konnte. Sie biß die Zähne zusammen, als sie sich ans Herausziehen machte.Vier der Splitter bekam sie auch glücklich heraus, aber der fünfte war schwer zu erwischen.
Sie schrie auf vor Schmerz, als sie ihn mit dem Mund herauszog und ins Gras spuckte.
Wunden heilen konnte sie noch nicht, diese Fähigkeit musste sie erst lernen.Dabei halfen ihr mehrere Bücher, die sie abends zu lesen pflegte. Sie blieb noch ein paar Minuten in dem blubbernden Wasser sitzen, erhob sich dann schewankend, weil sie zu lange gesessen hatte, und legte sich schlafen


-Ende des 7.Kapitels.-

(Fortsetzung folgt bald)
Signatur von »Maleficent2014« Liebe Grüße
Maleficent2014 :0018:

Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Maleficent2014« (7. Januar 2015, 14:28)


Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Bardin Ingrid Lavellan (23.12.2014), Magic (16.02.2015)

  • »Maleficent2014« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Danksagungen: 38 / 32

  • Nachricht senden
655

8

Mittwoch, 7. Januar 2015, 19:03

Maleficent - Eine -Sim-Geschichte

Kapitel 8.

Diaval -Ein neuer Freund

Am nächsten Morgen wachte Maleficent verwirrt auf.Sie war ein paar mal in der Nacht unruhig aufgewacht , weil sie Alpträume hatte und war erst gegen Morgen eingeschlafen.Es war bereits Mittag , als sie aufwachte und Hunger verspürte. Müde und matt stand sie auf um sich erst einmal zu stärken. Als sie satt war ging sie hinaus an den Briefkasten und warf einen Blick hinein.Nichts. 'Auch gut'dachte sie bei siCh und machte sich daran , daß Laub zusammenzuharken , das, von den im Garten stehenden Bäumen ,fiel,weil es inzwischen Herbst geworden war.Ihr Rücken tat weh und sie musste ab und zu innehalten , um ein paar Gegenübungen zu machen...als sie ein leises Schnauben in der Ferne hörte und donnende Galoppgeräusche.
Verwirrt blickte sie sich um. 'Was war das?'fragte sie sich und blickte gedankenverloren auf ihre Harke.Für einem Moment zog das Bild von der Flucht vor Stefan Hinterlist vor ihrem geistigen Auge vorbei und sie schüttelte sich vor Ekel.'Hoffentlich begegne ich diesem Mistkerl nie mehr'dachte sie bei sich.Ihr Rücken hatte sich soweit entspannt,dass sie weiterarbeiten konnte und als sie die Harke hob ,um ihre Arbeit wieder aufzunehmen , hörte sie das Schnauben wieder.Dieses Mal war es genau in ihrer Nähe.Sie ließ die Harke fallen. 'Wer zum Teufel stört mich jetzt schon wieder!?' Es raschelte in den Büschen hinter ihr und sie hob vorsichtshalber die Harke , um sich ,wenn es nötig war , auf einen neuen Angriff von Stefan Hinterlist gefasst zu machen.
Wieder raschEltern und schnaubte es.Angst packte sie und sie ging langsam auf das Gebüsch zu.
"Wer ist da?!"rief sie , doch statt einer Antwort steckte ein schwarzes Pferd den Kopf über das Gebüsch und blickte sie freundlich blinzeln an. Maleficent war überrascht , als sie das Tier sah."Was willst du denn?" Das Pferd trabte schwebend hinter dem Busch hervor.Kurz vor ihr blieb es stehen und stubste sie leicht gegen die Brust."Was soll das?!"schimpfte Maleficent und blickte das Pferd wütend an. "Ich brauche keine Bettler in meinem Garten!"Wieder stubste das Pferd sie an ,diesmal etwas heftiger."Was willst du?!"schimpfte sie wieder und schlug energisch nach dem Pferd , das blitzschnell den Kopf wegdrehte.'He,warum schlagt Ihr nach mir , Herrin'hörte Maleficent eine Stimme in ihrem Kopf sagen. Verwirrt blickte sie das Pferd an. 'Bin ich jetzt total paranoid oder hat dieses Pferd gerade in Gedanken zu mir gesprochen und mich 'Herrin'genannt?' Das Pferd wiehrte leise.'Ich habe Euch nichts getan.Ich bin ein Freund' Wieder diese Stimme! "Mach mich nicht wütend , du elender Gaul!"fuhr Maleficent das Pferd an."Entweder du verschwindet freiwillig oder ich lasse dich vom Viehtransporter abholen!" 'Wie Ihr meint,Herrin.'Das Pferd wich vor ihr zurück und wandte sich zum Gehen. 'Aber vergesst nicht , dass Eure Mutter,Hermina,mich geschickt hat ,damit Ihr nicht mehr allein seid.'
Maleficent horchte auf , als sie den Namen ihrer toten Mutter hörte und vor ihrem geistigen Auge sah sie wieder das Bild ihrer toten Körper am Wasserfall. "Was fällt dir ein ,den Namen meiner toten Mutter zu erwähnen?!"schrie sie wütend."Mach,dass du wegkommst! Wer bist du überhaupt?!" Das Pferd wandte den Kopf und wieherte traurig. 'Mein Name ist Diaval, Herrin ."antwortete es leise .'Ich dachte , ich könnte Eure Freundschaft gewinnen , dass wir vielleicht vieles zusammen machen können , aber wenn Ihr nicht wollt und nicht braucht...dann galoppieren ich halt wieder für mich allein , ohne einen Reiter auf meinem Rücken zu tragen.' Damit wandte sich das Pferd entgültig zum Gehen.Maleficent's Augen weiteten sich. "Soll das heißen, dass du die Person bist,die die ganze Zeit auf mich gewartet hat?" Noch einmal wandte das schwarze Pferd den Kopf.Es war , als nickte es. 'Jawohl , Herrin.'sagte es. Maleficent seufzte genervt. "Dann bleib halt hier."grummelte sie , "aber reiten tue ich dich ganz bestimmt nicht!" 'Warum nicht?'fragte Diaval leise. "Weil ich es nicht kann , verflixt noch mal!"schimpfte Maleficent. "Ich habe noch nie auf einem Pferd gesessen , dass in Gedanken zu mir spricht!" 'Ihr braucht wirklich keine Angst zu haben.Ich muss ja nicht gleich wie verrückt losgaloppieren , es reicht , wenn Ihr es erst im Schritt versucht.' Maleficent dachte nach. 'Eigentlich keine so üble Idee.'dachte sie bei sich."Na gut.Dann kannst du bleiben , "sagte sie etwas freundlicher.Sie zeigte vor ihr Haus.Davor stand ein Trog mit Futter und Wasser."Hier , das ist für dich." Diaval scharrt erfreut mit den Hufen. 'Vielen Dank , Herrin. 'Sagte er in Gedanken zu ihr.Er trat näher an den Trog heran und begann zu fressen. Mit einem Mal fühlte Maleficent sich sehr müde. "Ich harke morgen die restlichen Blätter zusammen und verbrenne sie dann." sagte sie zu Diaval , der ebenfalls sehr müde , aber glücklich wirkte , endlich ein Zuhaue zu haben und nicht mehr allein zu sein.

-Ende des 8.Kapitels.-
»Maleficent2014« hat folgende Datei angehängt:
  • Screenshot-131.jpg (308,1 kB - 20 mal heruntergeladen - zuletzt: 17. Februar 2015, 16:25)
Signatur von »Maleficent2014« Liebe Grüße
Maleficent2014 :0018:

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Magic (16.02.2015)

  • »Maleficent2014« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 47

Danksagungen: 38 / 32

  • Nachricht senden
655

9

Montag, 16. Februar 2015, 17:34

Maleficent - Eine Sim - Geschichte

Kapitel 9.

Liebe? Was ist das?


Drei Jahre nun lebte Diaval bei Maleficent und hatte es gut. Maleficent versorgte ihn mit allem, was er als Pferd brauchte, doch schlafen konnte sie nicht wirklich.Jede Nacht wachte sie schweißgebadet auf, weil sie ständig Alpträume hatte. Sie träumte jedes Mal von Stefan Hinterlist, der sie durch die Gegen schleuderte,sie schlug, und ihr sogar mit dem Hinterkopf dreimal gegen die Strirn schlug, so dass sie sich vorkam als hätte ihr jemand einen Bolzenschuss verpasst.
Vor ihrem Fenster wieherte es. Diaval war wach. Maleficent stieg aus dem Bett und zog sich grummelnd an. Wie jeden Morgen begrüßte sie ihr Pferd. Doch an diesem Morgen war etwas anders. ' Ich sehe, dass es Euch nicht gut geht, Herrin. 'wieherte er, 'Hattet Ihr wieder Alpträume?' Maleficent nickte. " Lust auf einen kleinen Ausritt?" fragte sie dann und gab Diaval einen Apfel,der ihn sanft aus ihrer Hand fraß. Das Pferd war sofort Feuer und Flamme. Maleficent nahm Bürste und Hufkratzer zur hand und als sie fertig war, machten sie sich auf den Weg. In der Nacht war Schnee gefallen und es war lustig, da hindurch zu galoppieren.
Als sie schließlich wieder zu Hause anlangten und Maleficent abstieg, um sich zurück zu ziehen, stubste sie Diaval plötzlich in den Rücken. "Hey, was soll das? Hast du nicht schon genug Äpfel gefressen?" 'Doch, Herrin.' kam die Antwort, 'aber ich möchte mit Euch über etwas reden.' Genervt drehte sich Maleficent um. "Was ist denn noch? Bitte, mach es kurz.Es ist kalt und ich bin kurz davor zu einem Eisklumpen zu gefrieren."
Diaval kam zögernd auf sie zu. ' Ihr behandelt mich sehr gut. Und das weiß ich zu schätzen...,' begann er. Maleficent stemmte duie Hände in die Hüften. ...'aber es gibt da ein gewisses Gefühl, dass ich jedes Mal empfinde, wenn ich Euch jeden Morgen sehe." "Was soll das schon für ein Gefühl sein. Du hast Hunger, das wird es sein." das Pferd schüttelte den Kopf. ' Nein, Herrin. Dieses Mal ist es etwas anderes,' Maleficent verzog den Mund zu einem süfisanten Lächeln. "Ich glaube, dir ist einfach nur kalt, das ist alles."
Schon wollte sie davon gehen, als Diaval sie mit den Zähnen am Mantel packte. nun war Maleficent erst recht verärgert. "Lass dass!" fauchte sie ihn an. Diaval schaubte. 'Nein, Herrin.Es ist zu wichtig, was ich zu sagen habe.' Maleficent zitterte vor Kälte. Nicht mehr lange und sie würde als Eisklotz in den Schnee fallen. 'Es gibt da ein Gefühl, dass ich für Euch empfinde.'sagte das Pferd leise. ' Ich...ähm...habe mich in Euch verliebt.' Jetzt war es heraus! Maleficent rieß vor Staunen einen Moment lang ihre grünen Augen auf. "W-was?" Diaval nickte und kam einen Schritt auf sie zu. In diesem Moment gewann Maleficent ihre Fassung wieder. "Bleib bloß weg von mir!"schrie sie das Pferd an und wich einige Meter zurück, weil sie dies schon von Stefan Hinterlist kannte. Doch Diaval blieb ruhig und machte keinen verängstigten Schritt mehr auf Maleficent zu. 'Beruhigt Euch, Herrin, ' sagte er leise, 'Ich will Euch nichts Böses.' "Was willst du dann?!" Das Pferd schloss traurig die Augen. Für einen Moment sah es so aus, als ob es weinte. 'Ich möchte, dass ihr mir vertraut, Herrin.' sagte es. ' Und ich habe eine Bitte: Verwandelt mich in einen Menschen.'
Maleficent blieb die Luft weg. "Ich glaube, ich höre wohl nicht richtig!" schrie sie. "Diese Fähigkeit hätte höchstens Hermina auf mich übertragen können, bevor sie diese gemeinen Jäger sie erschossen haben. Und als Lysander sie tot am Wasserfall fand, musste auch er daran glauben! Nein! Ich kann so etwas nicht tun!" Ihre Lippen begann bei diesen Worten zu zittern und Tränen schossen ihr in die Augen. " Was verstehst du schon davon?! Du bist bloss ein Tier! Weiter nichts!" Diaval schüttelte traurig den Kopf. ' Nein, das bin ich nicht ' sagte er leise. Tränenüberströmt und mit Haß in den Augen sah Maleficent ihn an. "Ich kann dich nicht in einen Menschen verwandeln! Mich würde es eine enorme Kraft oder vielleicht sogar den Tod kosten,wenn ich es täte! Ich bin nicht stark genug!"
Diaval kam auf sie zu. ' Doch, das seid Ihr.' sagte er leise. "Ach und wie?! " 'Durch Liebe, Geborgenheit, Mut und Glück.' "Du spinnst! Ich kann niemals Liebe empfinden! Nicht, nach all dem, was mir widerfahren ist!" 'Ich weiß, es fällt Euch schwer, aber auch diesen Hass werdet Ihr überwinden.' Mit diesen Worten zog Diaval Maleficent zu sich heran. Diese blickte ihn wütend und traurig zugleich an. "Lass mich!" 'Vertraut mir, Herrin. es wird alles gut. Ihr werdet sehen.' Bei diesen Worten packte Maleficent eine besonders heftige Traurigkeit. Sie schlang die Arme um Diavals Hals . Das Pferd schloss die Augen und genoss die Liebkosung. "So ist es gut, Herrin, 'flüsterte es leise. ' Lasst all Eure Sorgen und Kummer heraus. Ich werde euch den Halt geben, den Ihr so vermisst.' Für einen Moment war es Maleficent so, als ob der Hass für ein wenig Wärme Platz machte. Eine Wärme, die sie nur dunkel an Hermina erinnerte.

-Ende des 9. Kapitels-

(Leider konnte ich diese Geschichte nicht mehr weiterspielen weil mir die Figuren ausgingen. Schade, dass ich kein Schreiber mehr bin. Habe jetzt eine neue Arbeit, da geht Schreiben nur am Wochenende. Und vielen Dank für die Glückwünsche zum 33. Geburtstag.
Viele Grüße, Maleficent2014))
»Maleficent2014« hat folgende Datei angehängt:
Signatur von »Maleficent2014« Liebe Grüße
Maleficent2014 :0018:

Dieser Beitrag wurde bereits 9 mal editiert, zuletzt von »Maleficent2014« (14. Februar 2016, 12:15)


Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Magic (16.02.2015)

Zurzeit ist neben Ihnen 1 Benutzer in diesem Thema unterwegs:

1 Besucher

Ähnliche Themen

Counter:

Hits heute: 8 715 | Hits gestern: 12 636 | Hits Tagesrekord: 41 562 | Hits gesamt: 8 186 523 | Gezählt seit: 2. Mai 2011, 18:14